Grün

Die bisherigen Ergebnisse sind:

  • Das Steintor soll grüner (?!) und besser gestaltet werden.
  • Mehr Grün soll zu einer besseren Aufenthaltsqualität auf dem Platz beitragen.
  • Mehr Grün soll die Möglichkeit von Veranstaltungen nicht beeinträchtigen.
  • Es soll geprüft werden, wie die Grüngestaltung zur Klimaanpassung beitragen kann.

Unsere Fragen an Sie:

  • Welche Formen der Begrünung sind vorstellbar und realistisch? (Rasen, Beete, mehr Bäume, Pflaster, Platten, Asphalt, wassergebundene Decke?)
  • Ist der halbrunde Baumkranz am Steintor gesetzt oder verhandelbar?

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Die Auffassung der Platz ist klein teile ich absolut nicht, im Gegenteil. Für eine angenehme Athmosphäre und damit Aufenthaltsqualität auf einem Platz bedarf es eigentlich kleinerer Dimensionen. Der Platz ist viel zu groß und sollte deshalb in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Nutzungsangeboten untergleidert werden.

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Der Platz muss von den Rändern gedacht werden, damit sind aus meiner Sicht auch die vorhandenen Bäume unbedingt verhandelbar, gerade wenn man auch über neue Strukturen wie z.B. Turm oder Dach nachdenken möchte. Insgesamt besteht der größte Handlungsdruck auf dem Halbrund und den Flächen bis an die Platzränder. Der Bereich bis zum Schillerdenkmal ist nicht so relevant. Hier würde es genügen den Abgang zur Stadtbahn deutlich zurückzubauen - analog zu anderen Stationen - und ansonsten den Ausbau an den der vorhandenen Gestaltung der Georgstrasse anzupassen.

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Zusätzliche modernes Grünelemente sind auf der Ostseite denkbar, um dort die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Auf der Westseite sollten weiterhin Veranstaltungen möglich bleiben. Hier könnte aber auch ein bauliches Element Akzente setzen und gleichzeitig einen neuen räumlichen Abschluss bilden (Turm oder Überdachung), der hier städtebaulich dringend benötigt wird.
Besonderer Beachtung bedarf auch der Bereich zwischen dem Eiskaffee und dem Nordmannblock, die Radwegeführung dort ist ein Problem das es zu lösen gilt.

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der ist nach kurzer zeit verschwunden, weil zu viele drüber laufen, eien Hecke zur Abschirmung von der Münzstrasse vielleicht, Beete und Büsche.

Wenn es ohne die vorhandenen Bäume ein besseres Nutzungskonzept gibt, dann bitte.

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Plaster, Platten, Asphalt hat für mich nichts mit Begrünung zu tun.
Rundherum ein Laubengang mit kleinen Sitzecken aus Efeu, Wein oder Blauregen wäre schön. Eventuell Pyramiden mit Blumenwiesen durchbrochen von Holzbänken. Wildkräuteranpflanzungen oder sogar Bestandteile einer essbaren Stadt, siehe Andernach, vielleicht auch Palettengärten, die bei Veranstaltungen verschoben werden könnten. Grün kühlt durch Verdunstung, daher auch wichtig für Wärmeinsel Stadt.

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Diesem Vorschlag kann ich absolut nichts abgewinnen, im Gegenteil.
Laubengänge habem doch schon am Weisekreuzplatz nicht funktioniert und sind für diesen super zentralen Platz m. E. absolut kein innovativer Ansatz für eine Umgestaltung. Das wären nur prima öffentliche Pinkelecken, so wie die Hochbeete am Eingang zur Georgstrasse es heute bereits sind. Der Platz muss auch in der Nacht funktionieren, dazu muss das "Klientel" mitgedacht werden, welches sich dann dort aufhält. Partygänger, Betrunkene, Beaucher aus dem Rotlichtviertel, Dealer und deren Kunden, Summasumarum: eine Menge Männer mit schwacher Blase. Also bitte KEINE LAUBENGÄNGE!!!
Hier müssen neue moderne Impulse den Platz zu einer Attraktion werden lassen. Laubengänge gehören da m. E. nicht dazu.

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Jetzt wird also die DNA des Steintorplatzes gesucht. Wieder so ein Wort, welches ein Neuaufbruch suggerieren soll. Vielleicht wird es ja tatsächlich so.

DNA bedeutet auch so etwas wie die vorhandene Identität eines Ortes.
Wie schön, dass man sich bei der Veränderung dieses Platzes tatsächlich zuerst einmal mit dem vorhandenen Umfeld und die den Platz nutzenden Menschen beschäftigt.

Hätte man doch Gleiches schon mit dem Goseriedeplatz gemacht; dann wäre das gebaute Ergebnis nicht so nichtssagend und öde geworden.
Die Goseriede ist ein Ort mit Kapellenruine und Grabstätten und em Gewerkschaftshaus. Gegenüber liegt das Kestnermuseum. Der jetzige Platz liegt mehr am Randbereich der Innenstadt, wirkt "ruhiger".

Im Gegensatz dazu der Steintorplatz als Auftakt zur Innenstadt, Kreuzungspunkt vieler Menschen, Bahnlinien, spannungsreich durch die unterschiedlichen sozialen Gruppen, die hier leben, arbeiten und sich aufhalten, kompliziert aber auch reich.
Er ist laut, voller Bewegung, hat durch das Eiscafe einen ruhigeren Bereich, wirkt aber auch öde, weil er neben den öffentlichen Veranstaltungen Alltagsaktivitäten der Bürger verhindert.

Den Steintorplatz zu einer ruhigen Oase mit Grünflächen und Blumenbeeten umzu- bauen ist vor diesem Hintergrund (der vorhandenen DNA) genauso wenig sinnvoll, wie den Goseriedeplatzdie Funktion eines zentralen Veranstaltungsplatzes aufzuzwingen.
Ich habe dort zum Fete de la musique ein Rockconcert angesehen. Zwischen den Grabsteinen und der Ruine der Kirche standen große Lautsprecherboxen und eine große Anzahl von WC- Häuschen herum; der Boden war übersäät mit Bierflaschen.
Bei anderen Veranstaltungen musste die Straße entlang des Platzes gesperrt werden.

M.E. beinhaltet der bis jetzt inhaltsleere Goseriedeplatz viel Potential zu einer grünen Oase in sich. Zu den vorhandenen Bäumen könnte man einige hinzupflanzen. Man könnte mit der Versetzung des Brunnens vom Steintorplatz und (gepflegten !!!) Blumerabatten einen attraktiven Mittelpunkt schaffen. Wenn nicht genügend Gelder vorhanden sind, könnte man vorübergehend Palmen oder Sträucher auf diesen Platz versetzen. Schön wäre es auch, den Pizzapavillon in Richtung Kurt-Schumacherstraße zu versetzen. Und (bitte!) schönere Bänke, Versetzen oder Verkleiden der Elektrokästen (die traurigen Ensembles Bank, Papierkorb, Elektokasten und Tafel der Gewerkschaft sind zu besichtigen)
Kleinere Feste auf dem Platz, Kunstaktionen des Museums sind hier am richtigen Ort.

Der Steintorplatz ist das lebendige, quirlige Pendant zur Goseriede mit großer freier Fläche (eine attraktive Pflasterung und helle Beleuchtung !!!)für unterschiedlichste temporäre Aktivitäten, modernen Sitzmöglichkeiten , einem dominante Wasserspiel, welches bei Bedarf auch abgestellt werden kann, und einer oder zwei zurückgesetzen ruhigeren n Ecke, im Stile von "Massimo". Die Abgrenzung durch die Mauer sollte bleiben, weil sie dem Platz nach außen hin Struktur verleiht. Etliche Leute schauen, auf der Mauer sitzend , auf den Platz.

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Ich stimme hier den Aussagen nicht zu. Ich finde den Goseriedeplatz toll, er wird leider immer nur schlecht geredet, warum eigentlich, weil es die Presse immer so dargestellt hat? Dem Goseriedeplatz will keiner Vernastaltungen aufzwingen, im Gegenteil, er bietet sich geradezu dafür an!!! Die geforderte grüne Oase liegt doch schon längst unmittelbar daneben, das ist nämlich der ehem. Nikolaifriedhof. Wieviele grosse Grünflächen sind den an dieser Stelle noch notwendig? Man muss den Raum etwas großräumiger betrachten, sprich mal etwas um die Ecke schauen, der ehem. Nikolaifriedhof bietet genau diese Funktion doch bereits an.
Ich habe im übrigen auch diese Technomusikveranstaltung auf dem Goseriedeplatz im Sommer miterlebt. Mir hat es auch nicht gefallen, liegt aber wohl am Alter, die jungen Leute hatten ganz offensichtlich ihren Spass, es war sehr gut besucht.
Und: die Mauer muss weg! Diese Abgrenzung macht den Platz tot und unpassierbar, ganz wichtige Voraussetzung für eine Neugestaltung ist der Rückbau dieser schrecklichen Mauer. Ich sehe nicht, das dort wirklich viel Menschen sitzen und von dort den Platz betrachten.

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Ich verstehe das die Mauer da viele stört aber eine nicht all zu hohe Abgrenzung sollte schon erhalten bleiben. Hier würden sich die Mooswände ganz gut machen die Enercity mal vorgestellt hat. Allerdings nur mit den Sitzbänken zum Platz hin und nicht so hoch wie sie vorgestellt wurden.

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Plätze brauchen Ränder, aus denen sie bespielt werden, die bestehende Mauer oder was ähnliches sind genau das Gegenteil von dem was ddr Platz braucht! Bitte auf keinen Fall diese Barriere erhalten oder durch eine andere Form ersetzen.

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Es ist verständlich, dass sich Bürger eine grüne Oase in der Innenstadt wünschen. Nur leider eignet sich der Steintorplatz nicht dafür. Dazu ist sein Umfeld zu spannungsreich, im Positven wie auch im Negativen. Es würde ein permanenter "Kampf gegen Verunreinigung von Blumenrabattenstattfinden, der nicht zu gewinnen ist. Der Steintorplatz ist vor allem ein großstädtischer, lauter, hektischer , Platz mit einer ruhigen Ecke, wenn man die Ecke mit dem Eispavillon betrachtet. Das ist ein Plus, dass es zu unterstützen gilt. Sehen und gesehen werden, der Platz als Bühne; und zwischendurch mal ausruhen im Eispavillon. Eine große fantastische Wasserinstallation , die bei Bedarf auch abgestellt werden kann, würde im Großstadtgetümmel einen Ruhepol bilden.

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Pflanzen und Grünflächen in der Stadt sehen nicht nur schön aus, sondern sie erfüllen wichtige Zwecke: Sie sind quasi Naherholungsareale für die Stadtbevölkerung. Hier können die Menschen sich begegnen und zur Ruhe kommen und der Hektik und im Sommer der Hitze der Großstadt ein wenig entfliehen. Bäume und Grünflächen fördern nachweislich das psychische und physische Wohlbefinden. Grünflächen, Bäume und Sträucher in der Stadt reduzieren die Schadstoffbelastung der Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, mindern Lärm und im Sommer Hitze. Grüne Oasen in der Innenstadt sind jetzt, da der Klimawandel Realität geworden ist, eine Notwendigkeit. Forscher haben herausgefunden, dass die psychische Gesundheit von Menschen höher ist, wenn sie näher an Grünflächen leben, als wenn sie nur von Gebäuden umgeben sind. Deshalb: Nicht die letzten freien Plätze Hannovers bebauen oder zubetonieren, sondern möglichst kreativ und nachhaltig grün gestalten!

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Ich möchte darauf hinweisen, dass nachts auf dem Steintor viele Drogengeschäfte ablaufen. Wenn man durch mehr Bäume weitere Unterschlupf- oder Versteckmöglichkeiten bieten, wird das den Platz unsicherer machen. Auch werden Überfälle auf Passanten gefördert, wenn die Täter aus dem Dunkeln (Baumreihe) plötzlich hervortreten können.

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Ich würde mich freuen, wenn die Grüngestaltung nicht von einem möglichen Pflegeaufwand (und den notwendigen Finanzmitteln) beschränkt wird. Grünflächen brauchen Pflege und die Stadt sollte bereit sein, hierfür Geld in die Hand zu nehmen.
Eine Begrünung über die bestehenden Baumreihen hinaus - "grüne Inseln" - wäre wunderbar.

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