Vorheriger Vorschlag

Mobilität

Die bisherigen Ergebnisse sind:

  • Die Einbindung neuer Straßenbahnzugänge sollte mitgedacht werden.
  • Bessere Raumaufteilung zwischen Rad- und Fußverkehr herstellen.
  • Der Platz muss einerseits gut überquert werden können und gleichzeitig Plätze zum Aufenthalt anbieten.

Unsere Fragen an Sie:

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Nutzungen und Raumelemente

Unsere bisherigen Ergebnisse sind:

  • Der Platz soll besser und vielfältiger genutzt werden können als bisher.
  • Der Platz soll offen sein und Angebote schaffen für unterschiedliche Zielgruppen.
  • Priorität haben nichtkommerzielle, öffentliche Nutzungsangebote.
  • Neue Raumelemente sollen neue Nutzungsangebote schaffen und den Raum besser strukturieren.
  • Das Steintor soll belebter und sicherer werden.

Unsere Fragen an Sie:

  • In welche thematischen Zonen könnte der Platz eingeteilt werden?
  • Was wären die wichtigsten Themen und Kategorien verschiedener Teilbereiche?
  • Welche Mehrfachnutzungen bestimmter Teilbereiche sind denkbar?
  • Sollen für bestimmte Zielgruppen besondere Nutzungsangebote geschaffen werden?

Kommentare

Der Goseriedeplatz ist optimal für Veranstaltungen nutzbar und sollte hier als Ergänzung für das westliche Steintor gesehen werden (linke Abbildung der Moderation). Dies wird sich mit Fertigstellung der Baumaßnahmen zur D-Linie noch deutlicher aufdrängen, den die beiden Flächen "wachsen" durch die verschmälerte Fahrbahnbreite stark zusammen. Es gibt nur wenige "Grossveranstaltungen" im Jahr die wirklich viel Fläche benötigen, diese könnte dann auf diese beiden Flächen verteilt werden.
Die östliche Platzfläche des Steintor könnte dann mit Elementen zum verbesserten Aufenthalt ausgestattet werden. Wichtig hierbei: Multifunktionalität. Also nicht nur für bestimmte Gruppen Angebote schaffen, sondern Angebote die viele nutzen können. Z.B Sitzbänke die gleichzeitig auch von Skatern genutzt werden können.
Oder vielleicht ein leicht abgesenkter Bereich (barrierefrei angebunden natürlich), der Starkregenereignisse auffangen kann und im Winter sogar als Eislauffläche nutzbar wäre.

...jedoch nur in Verbindung mit einer Umplanung der bestehenden Randbebauung im zeitgenössischer, grossstädtischer Architektursprache

MfG
SCARCH

"Zur Hybridisierung sind mindestens zwei Positionen (z.B. Kulturen) erforderlich. Je mehr Positionen erfolgreich hybridisiert werden, desto reicher das Ergebnis, wobei jedoch das ledigliche Zusammenstellen willkürlich vieler Positionen nicht notwendigerweise zum erfolgreichen Hybrid führen muss . . . Eindeutigkeit ist das Ende des Hybrids" (Christoph Körner)

Das Steintor ist der Überlagerungspunkt verschiedener Kulturen: Kommerz, Rotlicht, Türkei, Museum. Diese Verbindung kann und muss eine neue Qualität schaffen, die ihren Ausdruck in einer skulpturalen Rauminstallation finden kann, die offene Nutzungen auf verschiedenen Ebenen ermöglicht (Analogie: Holländischer Pavillon, aber eben auch ganz anders)

Eine solche Rauminstallation sollte im kommenden Sommer als temporäre Aktion zur Bewerbung der Kulturhauptstadt Hannover aufgebaut werden. Hierzu ist ein Wettbewerb unter den dafür geeigneten Büros (u.a. Raumlabor Berlin) auszuschreiben.

7.12.2018 Kay Marlow

Der Steintorplatz mit seinen Bäumen ist ein Verweilplatz und ein Veranstaltungsort für Märkte etc.
Der leere Goseriedeplatz ist ein Sammelplatz für Menschmassen wie z.B. Demos der Gewerkschaft.
Zwei unterschiedliche Plätze mit unterschiedlichen Angebot für unterschiedliche Veranstaltungen.

Der Goseriedeplatz bietet alle Möglichkeiten für Vielfälltige Nutzungen. Man muss es einfach jur machen, die Voraussetzungen sind dafür da!

Bei dem geplanten Planungswettbewerb sollte auf jeden Fall die Fläche des Goseriedeplatzes erneut einbezogen werden!
Dadurch können die vielfältigen im Steintor-Dialog genannten Nutzungswünsche besser berücksichtigt werden.
Hinsichtlich Nutzungszuordnung plädiere ich eindeutig für das 3. Bildchen: Historisch und kulturelle geprägte Goseriede als grüner Rückzugsort (mit Gänsliesel-Brunnen) - Moderner Steintorplatz als robust gestalteter "Volks-Platz" (mit prägnantem "Baum-Halbmond")

Eine mehrgeschossige Block-Bebauung oder andere vereinzelt vorgeschlagene Objekte ("Turm" zur Goseriede, "Holländischer Pavillon" o.ä.) erscheinen mir für die von den meisten gewünschte Weite und Nutzbarkeit des Platzes unangemessen.
Erwägenswert halte ich jedoch einen 2. Pavillon auf der Südseite des Platzes, innerhalb (oder außerhalb?) des Baum-Ringes. Er dürfte nur so groß sein, dass eine Vransatltungsnutzung des Platzes nicht gefährdet wird.
Solch ein Pavillon könnte einige Dienstleistungen beherbergen, die sowohl für die neue Stadtbahnhaltestelle sinnvoll sind als auch im Beteiligungsprozess genannt wurden:
- Kiosk
- Café, ggf. in Kombination mit jugendorienten Angeboten (Internet, Skaten, Biken, Fair-Produkte o.ä.)
- öffentliches WC(!).
Die Angebotsvielfalt auf dem Platz würde erhöht, eine Charakterisierung der Platzhälften möglich:
- Süden "bunt" mit 2. Pavillon mit Bezug zur Jugendkultur und zum Vergnügungsviertel,
- Norden "ruhiger" mit Eisdiele und ggf. weiteren Angeboten,
- weiter nördlich benachbart eine neugestaltete grüne Goseriede als Übergang zum Nikolaifriedhof und Spielplatz Klagesmarkt.

Kernbereich halbrund mit Topografie (Alleinstellungsmerkmal) belassen; lediglich das Strahlenmotiv durch hochwertige Steine (hell) verbessern. Pflaster belassen und überarbeiten (Fugen), verlängern bis Schiller-Denkmal als Einfallstor zur Georgstrasse; am Schiller-Denkmal Strahlenmotiv in kleiner Ausführung wiederholen und Topografie am Schiller-Denkmal ebenfalls belassen. Stadtbahnzugänge nach unterirdisch verkleinern + 1 Fahrstuhl.
Linden - Halbrund am Platz belassen (Grün), sind immerhin etwas ältere Bäume. Linden stehen für ein Plätzchen, an dem "Rat gehalten wird" , also Symbol für Aufenthalt und Komunikation. Zusätzlich Mauer in Richtung Lange Laube niedriger und mit Holz als Sitzflächen durchgehend beplanken.
Beleuchtung verbessern für die Sicherheitssituation des nachts (insbesondere für Frauen).
Summa summarum: Aufteilung und Struktur erhalten aber optimieren; es bleibt beim "geliebten" Steintorplatz, lediglich bessere Anbindung an die Gorgstrasse bis Schiller-Denkmal. Finanziell überschaubare Aktivität bei bleibender Identifikation, ohne sich nachher dem Vorwurf auszusetzen "Was die da gemacht haben, soviel Geld aus dem Fens...." ( :-))). Ist wahrscheinlich auch die Denkweise vieler Schweigsamer.
Freundliche Grüße an die Stadt

Henner Junk