Vorheriger Vorschlag

Steintor Werte

Für welche Werte steht das Steintor? Im Beteiligungsprozess wurden vielfach Haltungen und Werte deutlich, die den Bürgerinnen und Bürgern am Steintor wichtig sind. Kommentieren Sie unseren Vorschlag einer ersten Zusammenfassung:


Mit welchen Ansätzen sind Sie einverstanden? Was fehlt Ihnen persönlich und sollte ergänzt werden?

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Nächster Vorschlag

Grün

Die bisherigen Ergebnisse sind:

  • Das Steintor soll grüner (?!) und besser gestaltet werden.
  • Mehr Grün soll zu einer besseren Aufenthaltsqualität auf dem Platz beitragen.
  • Mehr Grün soll die Möglichkeit von Veranstaltungen nicht beeinträchtigen.
  • Es soll geprüft werden, wie die Grüngestaltung zur Klimaanpassung beitragen kann.

Unsere Fragen an Sie:

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Raumstruktur

Die bisherigen Ergebnisse sind:

  • Niedrige Randbebauung aufstocken, um Platz besser zu fassen.
  • Das Steintor ist Auftakt zur Innenstadt, Schwelle soll erfahrbar werden.
  • Neugestaltung der Platzoberfläche und Topographie sinnvoll.

Unsere Fragen an Sie:

  • Wie groß ist der Platz?
  • In welchen Bereichen des Stadtraumes zwischen Lange Laube und Schillerdenkmal besteht der größte Handlungsbedarf:
  1. im Kernbereich (Halbrund)?
  2. im Randbereich zwischen Baumkranz und Gebäuden?
  3. Im Bereich Georgstraße?
  • Welche baulichen Elemente könnten helfen, den Platz besser zu strukturieren und zu fassen?

Kommentare

Handlungsbedarf besteht insbesondere auf dem Halbrund und hin bis zu den Platzrändern. Die Dimension des Platzes wird derzeit durch die vorhandene Baumgruppe dominiert, dadurch entstehen zu den Platzrändern zusätzliche, eher undefinierte Räume. Deshalb sollten die vorh. Baumbestände auch unbedingt in Frage gestellt werden dürfen. Ich gehe sogar soweit und stelle den Standort des Eispavillons zur Diskussion. Eine Verlagerung desselben in Kombination mit einem neuen baulichen Element (Aussichtsturm, Dach, Infocenter, Üstra-Ticketverkauf) könnte eine neue bessere Raumstruktur schaffen.
Der Bereich bis Schillerdenkmal kann in einem zweiten Schritt bearbeitet und an die Gestaltung der Georgstrasse angepasst werden - natürlich den Rückbau des völlig überdimensionierten Abgangs zur Stadtbahn vorausgesetzt.

Die Randbebauung sollte die Münzstraße miteinbeziehen, weil man ja gerade auf diesen Gebäuderiegel hauptsächlich schaut, wenn man sich auf dem Steintor aufhält. Es sollte eine Aufstockung um 1-2 Stockwerke, vielleicht als Staffelgeschosse erwogen werden. In der Höhe bestehen ja bereist Bezugspunkte auf der anderen Seite mit dem Gebäude "Neues Steintor". Die vorhandene 50er und 60er Architektur bietet generell Chancen, coole moderne Architektur umzusetzen. In diesem Punkt sollte man nicht kleckern, sondern klotzen. Jeder weitere Umbau am Steintor sollte Maßstäbe setzen. Ich weiß nicht, ob dafür auch Fördermittel o.ä. zur Verfügung stehen. Denn ein einzelner Eigentümer fragt sich natürlich, warum soll gerade er vorangehen. Es ist m.E. erforderlich einen Gesamtplan für die Randbebauung zu haben, und die Eigentümer sollten überzeugt werden, dass die Stadt alles tut, auch finanziell, um die Stahlkraft einzelner Gebäude und des Ensembles zu erhöhen.
Wenn sich die Randbebauung deutlich spannender darstellt als heute bekommt das Areal Steintor einen höheren Stellenwert, ganz unabhängig auch von der konkreten Nutzung des Platzes.

Was man aus einer im Weltkrieg stark zerstörten Stadt machen, lässt sich z.B. in Rotterdam sehen: Eine Spielwiese für spektakuläre Architektur. Hannover, mach dich nicht kleiner als Du bist.

Ich kann dem Ansatz im Prinzip viel Positives abgewinnen, aber....
Selbst wenn es Fördermittel gäbe, was ich bezweifele, um 50er/60er Jahre Gebäude aufzustocken, dürfte es kaum gelingen, hier die Eigentümer davon zu überzeugen dies zu tun, abgesehen von möglichen statischen Fragestellungen, Brandschutz und Fluchtwege etc. Die Gebäude an der Münzstrasse mögen zwar optisch zum Steintorplatz gehören, faktisch tun sie es aber nicht! Sie sind vom Platz durch eine der wichtigen Hauptverkehrsstrassen die um die Innenstadt herumführen abgeschnitten. Diese Trennung wird / wurde mit Fertigstellung des neuen Hochbahnsteiges weiter verfestigt. Es ist genau andersherum. Mit dem Umbau der Nebenanlagen der Münzstrasse erhalten die Geschhäfte an der Münzstrasse jetzt erstmalig eine grossartig nutzbare Vorfläche z. B. für Aussengastronomie. Damit können und werden sie absolut autark vom Platz funktionieren und insoweit nur noch "optisch" auf die Platzfläche einwirken. Gerade das ist aber auxh das Problem des Platzes, den hier fehlt ihm komplett die "Bespielung" vom Platzrand aus.

...jedoch nur in Verbindung mit einer (für nichtkommerzielle Zwecke) umgeplanten Freiraumnutzung mit viel Grün und sicherheitstechnischer Überwachung z.B. in Form von Wachschutz zur Bekämpfung von Kriminalität.
MfG
SCARCH

Platz reicht aus meiner Sicht bis zur bestehenden Bebauung. Überdachung ist in Zeiten des Klimawandels und in Erwartung von vielen Hitzetagen nicht verkehrt, aber nur wenn Pflanzen das Dach bilden, zum Beispiel Anlage von Arkaden mit Blauregen.
Wenn räumlich strukturieren, dann vielleicht kleine "Aussichtshügel" mit Sitzbänken drumherum, so kann Aufenthaltsmöglichkeit geschaffen werden ohne viel Fläche zu verbrauchen. Eispavillon muss bleiben!

Auch wen die Institution des Eispavillons ofensichtlich viel Zuspruc findet, so ist er doch sehr in die Jahre gekommen und sthet zudem total ungünstig auf dem Platz. Dahinter sind unwirkliche Flächen entstanden die schwer zuzuordnen sind für Fussgänger und Radfahrer und null Qualitäten aufweisen. Eine Neuplanung solte auxh den Neubau des Einpavillons umfassen und seinen Standort auf dem Platz unbedingt hinterfragen!!!

Wenn schon der Platz neu gestaltet wird, dann bitte ganz und nicht hinter den Bäumen aufhören.
Die Bäume sollten bleiben und weitere im halbrund angepflanzt werden, bitte mit Bänken darunter. Die Bäume würden eine natürliche Grenze ohne Zäune oder Höhenunterschiede darstellen und man könnte den Platz umrunden, wenn eine Veranstaltung auf den Platz statt findet.
Der Platz sollte ebenerdig zur Straße angehoben werden, damit wird der Platz nicht nur optisch sondern auch real größer.

...dann ist derSpielraum für was Neues extrem eingeschränkt, gerade beim Eispavillon. Ich denke, man muss ganz neu denken und wirklich mal alles was da ist auch in Frage stellen.

Meiner Meinung nach ist das Verhältnis künftiger neuer Randbebauung zum Platz bisher zu wenig bedacht worden.
1. Wenn z,B, der "Nordmannblock" neu bebaut wird, bietet sich für dessen neue Erdgeschosslagen in der Nachmittags- und Abendsonne Gastronomie mit Außensitzplätzen an. Dann würde es für die dortigen Fußgänger- und RadfahrerInnen-Ströme und auch für den Eispavillon tatächlich eng. Fazit?
2. Wähend der Bauphase eines neuen "Nordmannblocks" würde wohl auch der Steintorplatz durch Baufahrzeuge, Baucontainer und Lagerfläche beansprucht werden. Macht eine groß angelegte Umgestaltung des Platzes nicht erst hinterher Sinn, vorher nur eine Ertüchtigung/Sanierung i.S. "Beseitigung der im Dialog benannten Mängel"?
3. Wie sollen die Randbereiche im Süden genutzt/gestaltet werden, wenn die Kfz-Verbindung Gothestraße-Schmiedestraße entfällt? Mein Vorschlag: Radfahrer-Umfahrung bei Veranstaltungen sowie Außensitzplätze der dort vorhandenen und künftiger Gastronomie

Die in den 80er Jahren geschaffene Raumstruktur mit Bäumen im Halbrund hat sich gestalterisch und für Verkehr und Nutzungen bewährt > bitte erhalten und die erholsame Weite nicht durch größere Einbauten (Türme o.ä.) zerstören!.
Prioritäten für die verschiedenen Tonen:
1. Zwischenzone Bäume-/Alt- und Neugebäude neu definieren/gestalten (z.B. Nutzung durch Fußgänger/RadfahrerInnen, Neunutzung rückgebauter Straßenfläche)
2. Platzfläche zeitnah "sanieren" i.S. Mängelbeseitigung unter Berücksichtigung der neuen Stadtbahn-Station 10/17, z.b. neuer kleiner Service-Pavillon mit Kiosk/Café/WC(!) auf südlichem Platz
3. westliche Georgstraße bleibt Teil der Lavesachse und mit Rampe großzügiger "maschinenloser" Fußgängerzu-/ausgang zur U-Bahn, außerdem Ergänzungsflöche für bestimmte Veranstaltungen, z.B. Kleidermarkt oder künftig 1.-Mai-Veranstaltung (statt Klagesmarkt und Trammplatz)
3. Georgstraße

"Niedrige Randbebauung aufstocken, um Platz besser zu fassen." heißt es in Ihrem Konsens-Vorschlag, und das große Bildchen illustriert das auch sehr schön.
Müsste dann nicht diese Randbebauung auch in den geplanten Wettbewerb mit einbezogen werden?!
Und sollte man nicht auch über geeignete Nutzungen in den künftigen Neubauten nachdenken? Ein Hotel würde doch eine ganz andere Ausstrahlung auf den Platz haben als vielfältige Gastronomie, Sozialeinrichtungen oder ein Kulturzentrum?
Oder will die Stadt die Diskussion und Entscheidung darüber aus dem Steintor-Dialog heraushalten und allein den Eigentümern oder künftigen Investoren überlassen? Wer soll denn die Zieln für die "Nachverdichtung der Lücken" entwickeln?
Meine Forderung: Randbebauung in den Dialog und einen künftigen Architektur-/Stadtplanung- und Freiraumplanungs-Wettbewerb einbeziehen (als Grundlage für Bebauungsplanung, Bauvorschriften, städtebauliche Verträge und Gespräche mit künftigen Bauherren)
Meine Anregung: Möglichkeiten ausloten für ein bereits in der Stadt diskutertes "Welt-Haus der Kulturen", wo das friedlich- konstruktive Miteinander der verschiedenen Nationalitäten in dieser Stadt entwickelt und gepflegt wird. Dies könnte sowohl in einem Neubau als auch einem der vorhandenen Gebäude geschehen.
Das Steintor wäre ein geeigneter Standort: zentral, ÖPNV- und Kfz-erreichbar, multikulturell geprägt, politischer Ort seit der Nachkriegszeit.

Unabhängig von der schief gelaufenen Diskussion um die Platzbebauung muss man ganz einfach sagen, dass der Platz zu groß und unklar gefasst ist. Schon der halbkreisförmige innere Teil des Platzes hat beträchtliche Dimensionen und ist sicherlich zwei bis dreimal so groß wie der Marktplatz. Das würde für all das ausreichen, was dort an Aktivitäten stattfindet oder gewünscht wird. Die Aufweitungen der Georgstraße und die ausgefranste Fläche zur Goseriede hin sind für den Platz weder funktional erforderlich noch machen sie ihn räumlich schöner. Eine Aufstockung der niedrigen Randbebauungen wird dieses Dilemma nicht lösen können, weswegen ich zumindest eine Bebauung zwischen Steintor und Goseriede für sinnvoll hielte. Die Blickbeziehung zum Anzeigerhochhaus könnte dadurch sogar im Sinne der historischen Situation gesteigert werden. Beim Marstall kann man das jetzt wie ich finde sehr gut sehen, wie so eine Bebauung räumlich funktionieren kann, ohne dass der Stadtplatz deswegen verschwunden wäre, im Gegenteil, er hat gewonnen.