Was ist Inhalt und Ziel des ersten Online-Dialogs?

Nach dem Auftakt, den Platz-Safaris sowie dem ersten Themenabend zeichnen sich erste Fragestellungen und Themenfelder ab, welche für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner in Verbindung mit dem Steintor stehen und daher für die zukünftige Entwicklung sowie die Entschlüsselung der „Steintor-DNA" von Bedeutung sind. Parallel zu den Aktionsformaten vor Ort wird ab dem zweiten Themenabend und während der Aktionswoche der erste von zwei moderierten Online-Dialogen vom 5. bis 18. September 2018 angeboten. Vor diesem Hintergrund werden im Online-Dialog Fragestellungen und Thesen zur Diskussion gestellt, die während des ersten Themenabends, den Platz Safaris sowie über den ausgelegten Steintor-Flyer zur Sprache kamen und sich zur weiteren Vertiefung durch ein breiteres Spektrum an Bürgerinnen und Bürgern zu anbieten.
Die Ergebnisse des ersten Online-Dialogs werden analog zu den Ergebnissen der Aktionswoche für das geplante Bürgerforum im November ausgewertet. Ziel ist es, die Interessens- und Nutzungskonflikte weiter herauszuarbeiten sowie ein besseres Verständnis für konsensfähige Ansätze zu schaffen. Sie können die zahlreichen Anregungen und Ideen außerdem weiterhin auf dieser Seite einsehen und bewerten.

Warum gibt es jetzt ein Beteiligungsverfahren zum Steintor?

Das Steintor, als wichtiger zentraler Platz am Rande der Fußgängerzone gelegen, zeichnet sich heute durch starke gestalterische und funktionale Mängel aus. Die Fläche wirkt wenig freundlich und lädt kaum zum längeren Verweilen ein. Die Nutzungen auf der Platzfläche konzentriert sich im Wesentlichen auf verschiedene öffentliche Veranstaltungen, für die die Flächen dann entsprechend hergerichtet werden; z.B. Beachvolleyballtunier, Marktschreierwettbewerb, Holländischer Stoffmarkt, Musikveranstaltungen und ähnliches. Mit dem Neu- und Umbau der angrenzenden Verkehrsflächen im Zusammenhang mit dem barrierefreien Ausbau der oberirdischen Stadtbahnlinie verändert sich der unmittelbare Nahbereich deutlich und die Fläche rückt neu in den Focus.
Ein zwischenzeitlich begonnenes Bebauungsplanverfahren mit dem Ziel, die Freiflächen mit zwei solitären Baukörpern unter Erhalt der sogenannten Lavesachse zu bebauen, wurde zwischenzeitlich von der Politik wieder verworfen. Aufgrund der in diesem Zusammenhang geführten zahlreichen Diskussionen hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover beschlossen, für die weitere Entwicklung des Steintors einschließlich der Flächen bis zum Schillerdenkmal (in der Georgstraße) einen breit angelegten, ergebnisoffenen Bürgerbeteiligungsprozess durchzuführen. Das Konzept für dieses Beteiligungsverfahren wurde durch das Büro Urban Catalyst aus Berlin erarbeitet und am 26.04.2018 vom Rat der Landeshauptstadt Hannover mehrheitlich beschlossen.

Wie kann ich mich beteiligen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Beteiligung:
Online:

Vor Ort:

  • Sie können sich bei den Beteiligungsageboten vor Ort einbringen.
  • Alle Termine und Aktionsformate werden auf hier angekündigt.
  • Nutzen Sie auch den Newsletter für regelmäßige Ankündigungen.

Per Post:

  • Sie können Ihre Anregungen und Ideen zudem jederzeit bis einschließlich 28.09.2018 auch gerne schriftlich direkt an die Landeshauptstadt Hannover richten. Senden Sie Ihr Schreiben bitte unter dem Stichwort „Bürgerbeteiligung Steintor“ an folgende Adresse:

    Landeshauptstadt Hannover
    Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
    Planungsbezirk Nord
    Rudolf-Hillebrecht-Platz 1
    30159 Hannover

Was kann ich auf dieser Seite tun?

Die Plattform www.steintor-dialog.de ist ein Informations- und Beteiligungsangebot zum Steintor.
Sie können sich über den Bürgerbeteiligungsprozess zum Steintor informieren und bei den Online-Dialogen  (Start des ersten von zwei Dialogen war am 5. September 2018) mitmachen. Außerdem finden Sie hier Ankündigungen zu Veranstaltungen vor Ort, sowie alle wichtigen Informationen und Dokumente. Über das Fragen, Lob und Kritik Forum können Sie während der Online-Dialog-Phasen mit der Moderation in Kontakt treten.

Ist eine Registrierung notwendig?

Eine Registrierung für eine Beitragsabgabe ist nicht erforderlich. Ihre Beiträge werden dann mit dem Absender „Gast“ gekennzeichnet. Wenn Sie sich jedoch registrieren, haben Sie folgende Vorteile:

  • Ihren Beiträgen wird Ihr ausgewählter Phantasienamen (Nickname) zugeordnet.
  • Sie können andere Vorschläge unterstützen.
  • Wir können Ihnen bei Fragen per E-Mail antworten und können Sie über die Ergebnisse informieren.
  • Sie könnten in Ihrem Nutzerprofil Ihre eigenen Vorschläge und solche Vorschläge, die Sie kommentiert oder bewertet haben, sehen.

Zur Verwendung der Registrierungsdaten lesen Sie bitte die Datenschutzhinweise.

 

Wer kann sich beteiligen? Wer kann mitmachen?

An der Online-Beteiligung können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Darüber hinaus können sich auch Unternehmen, Vereine, Verbände, Initiativen oder sonstige Institutionen beteiligen. Grundlage für eine Teilnahme ist die Beachtung der Dialogregeln.

Was passiert mit Ihren Beiträgen und den Ergebnissen des (Online)-Dialogs?

Die Ergebnisse fließen in den weiteren Planungsprozess ein, indem sie ausgewertet werden. Im Rahmen der auswertenden Qualifizierungswerkstätten und Bürgerforen im Herbst werden sie vertiefend diskutiert und weiter verdichtet. Darüber hinaus werden die politischen Gremien der Landeshauptstadt Hannover über die Ergebnisse der Beiträge dieser Plattform informiert.

Kann nicht einfach alles so bleiben wie es ist?

Viele Menschen wünschen sich eine Veränderung am Steintor. Auch aus Sicht der Verwaltung zeigt der Bereich viele funktionale und gestalterische Mängel. Darum haben Politik und Verwaltung diesen Prozess angestoßen.

Was soll mit dem Platz um das Steintor passieren?

Die zukünftige Entwicklung des Steintors ist Gegenstand des Beteiligungsverfahrens. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover möchte über diesen Beteiligungsprozess das Meinungsbild der Bürgerinnen und Bürger zum Steintor abfragen. Die Ergebnisse sollen nach Auswertung in die sogenannte „Steintor-DNA“ einfließen. Abschließend ist ein eigenständiges Wettbewerbsverfahren für den Platzbereich bis zum Schillerdenkmal geplant, über den dann konkrete Vorschläge für eine Umgestaltung des genannten Bereiches gefunden werden sollen. Die Ergebnisse dieses Bürgerbeteiligungsprozesses sollen dabei in die Wettbewerbsaufgabe einfließen.