Ablauf des Realisierungswettbewerbs - Start am 27. Juni

Am 27. Juni startet der Realisierungswettbewerb mit einer öffentlichen Veranstaltung zur Umgestaltung des Steintorplatzes. Für den Wettbewerb stellt die Steintor-DNA als Ergebnis der vorangegangenen öffentlichen Beteiligung eine verbindliche Grundlage dar. Die finale Fassung der DNA wird zu Beginn der Veranstaltung vom beauftragten Planungsbüro Urban Catalyst erläutert. Anschließend stellen sich die acht Büros, die für das Verfahren ausgewählt wurden, der Öffentlichkeit vor.

Ausgewählt wurden die folgenden Büros:

  • COBE A/S, Nordhavn (DK)
  • GM013 Landschaftsarchitektur, Berlin (junges Büro)
  • GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten, Berlin (junges Büro)
  • lad+ landschaftsarchitektur diekmann, Hannover
  • lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner GmbH, München
  • PLANORAMA | Landschaftsarchitektur, Berlin
  • Sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
  • West 8 urban design & landscape architecture b.v., Rotterdam (NL)

Außerdem wird das Wettbewerbsverfahren mit seinem Arbeitsprogramm und der Aufgabenstellung präsentiert. Weitere Informationen zum Auftakt des Wettbewerbs finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

Auch im Rahmen des Wettbewerbsverfahren sind weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürger*innen vorgesehen. So soll garantiert werden, dass die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens von den Planungsbüros angemessen aufgefasst und umgesetzt werden.

Hierzu ist für den 02.09.2019 die nächste öffentliche Veranstaltung geplant (Veranstaltungsort: Christuskirche), in der den Bürger*innen dann erstmals konkrete Entwürfe für die Umgestaltung des Steintorplatzes vorgestellt werden. Hier besteht dann für die Bürger*innen die Möglichkeit zu den einzelnen Entwürfen Hinweise und Anregungen zu geben. Im Anschluss daran tagt dann das Preisgericht (nicht öffentlich), das den Büros Hinweise zur weiteren Bearbeitung mit auf den Weg geben wird.

Die Büros haben dann die Gelegenheit die Entwürfe weiter zu qualifizieren und zu überarbeiten. Die finalen Entwürfe werden am 21.01.2020 der Öffentlichkeit und dem Preisgericht präsentiert. Auch hier erhalten die Bürger*innen erneut die Möglichkeit, zu den Entwürfen Stellung zu nehmen.

Die nicht öffentliche Preisgerichtssitzung findet am 22.01.2020 statt und wird den 1. Preisträger bestimmen. Die öffentliche Ausstellung aller Arbeiten ist dann für Februar 2020 vorgesehen.

Im Anschluss an das Verfahren wird der mit dem 1. Preis prämierte Entwurf qualifiziert und bis spätestens Ende 2020 in eine detaillierte Planung übersetzt. Ein Baubeginn wäre dann, bei mit Vorlage entsprechender Ratsbeschlüsse, in 2021 möglich.